Das Prinzip des "Pustefixes"

Das Prizip der Seifenblasen beruht auf der Oberflächenspannung einer speziellen Flüssigkeit und dem Luftzug durch einen Pusteapparat. Der Luftzug füllt einen dünnen Film der Flüssigkeit aus, und so wird der Film deformiert. Der Film - die dünne Membrane, dehnt sich aus und bekommt eine längeliche Form. Da alle Körper nach einer Form mit der kleinstmöglichen Energie sterben, beginnt die augedehnte Membrane die Form einer Kugel anzunehmen. Je grösser diese wird, desto grösser ist auch der Druck der um die Öffnung des Pusteapparates ziehenden Luft. Das führt letzendlich zur Lösung der Seifenblase vom Pusteapparat. Die Seifenblase wird nun immer runder, bis sie platzt.

Das Platzen ist durch die immer dünner werdende Wand der Seifenblase bedingt. Die Seifenflüssigkeit fliesst dank der Gravitation in der Seifenblase immer weiter nach unten. Das Platzen der Seifenblase ist aber auch durch eine Beschädigung der Seifenblasenwand durch einen Gegenstand oder durch Luftunreinlichkeiten möglich. In so einem Falle ändert sich die Oberflächenspannung der Seifenblase, eventuell auch der Luftdruck in ihrer Umgebung.

Am einfachsten erstellt man Seifenblasen mit Hilfe eines einfachen Trinkstrohhalmes oder ines Kunstoffpustefixes - diesen erhält man eigentlich in jedem Spielzeuggeschäft. So ein "Pustefix" besteht meinst aus drei Teilen: Behälter Seifenblasenlösung, Lösung und Pusteapparat. Im Behälter wird die Seifenflüssigkeit aufbewart.

 Die Seifenblasenlösung besteht meistens aus einfachem Seifenwasser oder aus Wasser und Spülmittel. Für profesionelles Herstellen von Seifenblasen ist es allerdings nötig spezielle Seifenflüssigkeiten zu schaffen.

Der Pusteapparat - ein Stäbchen mit einem Ring, wird in die Seifenblasenlösung getaucht. Durch die Oberflächenspannung der Seifenblasenlösung bildet diese in dem Ring eine Membrane, die man dann durch Pusten zu einer Blase formt. Obwohl es scheint, als wäre die Herstellung der Seifenblasen und das Formen der Blasen einfach, ist es nicht ganz so. Beides möchte geübt sein. Man muss zB. richtig die Stärke des Pustens einschätzen können. Pustet man zu langsam, wöhlt sich die Membrane am Ring nicht aus, und die Seifenblase ensteht nicht. Pustet man dagegen zu schnell, platzt die Seifenblase.

Da die Grösse der Blasen vom Durchmesser des Ringes abhängig ist, ist es möglicherweise notwendig, selbst einen Ring herzustellen. Im Allgemeinen funktioniert jeder geschlossene Ring - zB. ein Draht, der zu einer ringförmigen Schleife gebogen wird. Um einen stabilen Ring zu erhalten, sollte der Draht allerdings stark genug sein. Bessere Ergebnisse erhält man, indem man der Draht mit Mullbinden oder Bindfaden umwickelt, so dass das Seifenwasser besser daran haften kann.

Pustefixe werden meistens mit zusätzliche Spiele am oben werkauft.

Quelle: Wikipedie.cz

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